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	<title>tierisch</title>
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		<title>Lieblingszitat</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 12:20:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Kilgore Trout once wrote a short story which was a dialogue between two pieces of yeast. They were discussing the possible purposes of life as they ate sugar and suffocated in their own excrement. Because of their limited intelligence, they never came close to guessing that they were making champagne.&#8221; — Kurt Vonnegut (Breakfast of Champions)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kilgore Trout once wrote a short story which was a dialogue between two pieces of yeast. They were discussing the possible purposes of life as they ate sugar and suffocated in their own excrement. Because of their limited intelligence, they never came close to guessing that they were making champagne.&#8221;<br />
— Kurt Vonnegut (Breakfast of Champions)</p>
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		<title>L&#8217; animal que donc je suis</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 07:17:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; L&#8217;animal que donc je suis. Für den französischen Philosophen Jacques Derrida war die &#8220;Animalité&#8221; eine der zentralen Fragen seines Werks. Die Doppeldeutligkeit des Titels, &#8220;Das Tier, das ich also bin&#8221; und &#8220;Das Tier, dem ich also folge&#8221;, werden wir hier nicht vertiefen. Das &#8220;Tier sein&#8221; ist der Focus, in den das Thema der Großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>L&#8217;animal que donc je suis.<img class="alignright size-medium wp-image-663" title="&quot;A Venerable Orang-outang&quot;, a caricature of Charles Darwin as an ape published in The Hornet, a satirical magazine(1871)" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/08/446px-Editorial_cartoon_depicting_Charles_Darwin_as_an_ape_1871-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /> </em></strong><br />
Für den französischen Philosophen Jacques Derrida war die &#8220;Animalité&#8221; eine der zentralen Fragen seines Werks. Die Doppeldeutligkeit des Titels, &#8220;Das Tier, das ich also bin&#8221; und &#8220;Das Tier, dem ich also folge&#8221;, werden wir hier nicht vertiefen.<br />
Das &#8220;Tier sein&#8221; ist der Focus, in den das Thema der Großen Kunstausstellung gestellt ist. Die Zuordnung von menschlichen Eigenschaften, die wir auf Tiere projizieren, dienen letztendlich der Beschreibung unserer eigenen Eigenschaften, zugleich aber der Unterscheidung vom Tier. In unserem Alltag sind die Rollen klar verteilt: Der Mensch begreift sich von jeher als &#8220;Krone&#8221; der Schöpfung, nur hat ihm das noch niemand bestätigt außer er selbst.  Die Evolution wird allzuoft missverstanden als das Überleben des Stärkeren, nicht als die Anpassung im Sinne des <em>Survival of the Fittest</em>, als die sie beschrieben wurde.<br />
Als höher entwickeltes Säugetier zählt die menschliche Art zur Vielfalt der Arten, unterliegt wie alle Arten der Evolution, auch wenn sie als einzige in der Lage ist, sie zu beschreiben. Kann der Mensch gleichermaßen einen evolutionären Druck beschreiben, dem er unterliegt? Oder unterliegt er keinem, weil ihm die Mittel zur Beschreibung fehlen? Wieviel Instinktverhalten steuert unsere Entscheidungen? Oder um mit Fischli &amp; Weiss zu sprechen, &#8221;zu wieviel Prozent bin ich ein Tier?&#8221;</p>
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		<title>Die Kleinste oder: Können Tiere denken?</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 11:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die kleinste Skulptur in der Großen Kunstausstellung ist The thinker des gebürtigen Italieners Sandro Porcu, der heute in Leipzig lebt und arbeitet. Das ca. 1 cm kleine Werk zeigt eine präparierte Ameise in der Haltung des Denkers von Rodin. Bei der Frage nach dem Tierischen und dem Menschlichen taucht immer auch das Stichwort Denken auf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=547" rel="attachment wp-att-547"><img class="alignleft size-medium wp-image-547" title="porcu_AmeiseFinal" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/porcu_AmeiseFinal-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>Die kleinste Skulptur in der <em>Großen Kunstausstellung</em> ist <em><strong>The thinker</strong></em><br />
des gebürtigen Italieners <em>Sandro Porcu</em>, der heute in Leipzig lebt und arbeitet. Das ca. 1 cm kleine Werk zeigt eine präparierte Ameise in der Haltung des Denkers von Rodin.<br />
Bei der Frage nach dem Tierischen und dem Menschlichen taucht immer auch das Stichwort Denken auf.<br />
<em>&#8220;Tiere haben nach einem allgemeinen Urteil oder Vorurteil über diese Eigenschaften hinaus ein ihren individuellen Bewegungen angepasstes Wahrnehmungssystem, sie äußern Lust- und Schmerzempfindungen und können verzweifelt sein, sie träumen offenbar wie wir, es gibt kluge und dumme Individuen in bestimmten Gattungen, Tiere sind zerstreut oder konzentriert, sie leben in einer Medienwelt, senden und empfangen Zeichen und verbinden diese miteinander, sie basteln einfachste Werkzeuge, werden wütend, wenn ihnen etwas misslingt, sie bilden Hierarchien in ihren jeweiligen Sozietäten, sie streiten und versöhnen sich, sind stolz und unterwürfig, sie haben ein diesen Fähigkeiten entsprechendes Bewusstsein und Selbstbewusstsein; die Tierpsychologie wird heute ergänzt durch die Psychotherapie von Tieren.</em></p>
<p><em><a href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=548" rel="attachment wp-att-548"><img class="alignright size-full wp-image-548" title="Rodin-Denker-Kyoto" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/Rodin-Denker-Kyoto.jpg" alt="" width="203" height="397" /></a></em></p>
<p><em>Über die genannten Fähigkeiten verfügt auch der Mensch. Gehört jedoch zu den mentalen oder psychischen Kompetenzen irgendwelcher Tiere auch das Denken? Wir kennen das Denken als eine von uns ausgeübte mentale Tätigkeit; von ihr fordern wir, dass sie dazu in der Lage ist, Urteile mit drei Eigenschaften zu bilden: Sie müssen sich auf etwas Urteilexternes beziehen können, entweder bejahen oder verneinen, und sie müssen wahr oder falsch sein können.&#8221; (&#8230;) &#8220;Das Urteil also zeigt imaginativ auf etwas, das außerhalb seiner selbst liegt. In der Aussage werden nicht Zeichen aneinandergefügt wie in den uns bekannten Lautsequenzen der Tiere, sondern Symbole so vereint, dass ihre formale Einheit auch dann besteht, wenn die inhaltliche Trennung behauptet wird.&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=654" rel="attachment wp-att-654"><img class="alignleft size-medium wp-image-654" title="L1020785" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/L1020785-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Zit. nach: Brandt, R.:Wie Mensch und Tier denken, in: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,612719,00.html" target="_blank">Spiegel online, Wissenschaft v. 15.03.2009  </a></p>
<p>Weitere Infos zu Künstlerinnen und Künstlern finden Sie unter <a href="http://www.grossekunstausstellungmuenchen.de/seiten/kuenstler.html" target="_blank">Künstler a-z</a></p>
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		<title>Die List der Unschuld</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 11:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Lamm Gottes ist ein tradiertes Symbol für Jesus Christus, das &#8220;Agnus Dei&#8221; wichtiger Bestandteil der christlichen Liturgie. Dass das Symbol der Unschuld in gleicher Tradition zu Ostern oder in einigen Religionen auch heute als Opferlamm verspeist wird, zeigt zumindest, dass ein gewisser Opferkult bis in unsere Tage hinein andauert. Bei der Arbeit von Sandra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lamm Gottes ist ein tradiertes Symbol für Jesus Christus, das &#8220;Agnus Dei&#8221; wichtiger Bestandteil der christlichen Liturgie.<br />
Dass das Symbol der Unschuld in gleicher Tradition zu Ostern oder in einigen Religionen auch heute als Opferlamm verspeist wird, zeigt zumindest, dass ein gewisser Opferkult bis in unsere Tage hinein andauert.</p>
<p><a href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=482" rel="attachment wp-att-482"><img class="size-full wp-image-482 alignnone" title="kuhne_agnus" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/kuhne_agnus.jpg" alt="" width="303" height="440" /></a><br />
Bei der Arbeit von <em>Sandra Kuhne</em> hat man es mit einem sehr deutlich formulierten &#8220;Bild&#8221; zu tun.<br />
Ob dieses aufgrund des Titels <em><strong>Agnus Dei </strong></em>zwangsläufig nur mit der vordergründigen christlichen Bedeutung gesehen wird, darf jeder Betrachter für sich entscheiden.</p>
<p>Steht das Schaf nicht auch für Dummheit, der Bock für Sturheit? Und wenn man Schuld und Unschuld, Schwarz und Weiss, männlich und weiblich mit in Betracht zieht, darf man sich dann an den Beginn des Klonens erinnern, dessen vermeintlicher großer Erfolg ein Schaf war?<br />
Wie stellt sich dann die Frage nach Schuld und Unschuld, wie betrachtet man dann den vors Auge geführten Akt der Fortpflanzung? Wer verliert hier seine Unschuld?<br />
Sandra Kuhnes Werk wirft jedenfalls mehr Fragen auf als es zunächst scheint.</p>
<p>2009 nahm <em>Sandra Kuhne</em> als ausgewählte Kandidatin an der Ausstellung der Kunsthalle Mannheim zur &#8220;Präsentation des Spektrums experimenteller skulpturaler Ausdrucksweisen&#8221; für den neu etablierten Hector-Kunst-/ Förderpreis teil.</p>
<p>Weitere Infos zu Künstlerinnen und Künstlern finden Sie unter <a href="http://www.grossekunstausstellungmuenchen.de/seiten/kuenstler.html" target="_blank">Künstler a-z</a></p>
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		<title>Tiere als ästhetische Funktion</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:30:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Körperplastik mit Blutegeln ist eine der Arbeiten, die zwar älteren Datums sind (1970), aber nichts an Relevanz verloren haben. Eine vergleichsweise simple Ausgangssituation, deren Komponenten Arm, Blutegel und der Faktor Zeit sind, behandelt eine elementare Begegnung von Mensch und Tier, das künstlerische Konzept hingegen das Verhältnis von Kunst und Natur, Tiere als Grenzziehung, um diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><em>Körperplastik mit Blutegeln</em></strong> ist eine der Arbeiten, die zwar älteren Datums sind (1970), aber nichts an Relevanz verloren haben. Eine vergleichsweise simple Ausgangssituation, deren Komponenten <em>Arm, Blutegel</em> und der Faktor <em>Zeit</em> sind, behandelt eine elementare Begegnung von Mensch und Tier, das künstlerische Konzept hingegen das Verhältnis von Kunst und Natur, Tiere als Grenzziehung, um diese Grenze sogleich zu überschreiten.
<a href='http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=381' title='ulrichs_Arm_kl1'><img width="150" height="150" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/ulrichs_Arm_kl1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ulrichs_Arm_kl1" title="ulrichs_Arm_kl1" /></a>
<a href='http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=382' title='ulrichs_Arm_kl2'><img width="150" height="150" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/ulrichs_Arm_kl2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ulrichs_Arm_kl2" title="ulrichs_Arm_kl2" /></a>
</p>
<p><em>Timm Ulrichs</em> selbst sagte dazu <em>„in ‚serieller Formation’ auf meinen Körper angesetzt, bildeten die Egel – einst ein häufiges Utensil zur Blutreinigung, hier </em>in nur ästhetischer Funktion<em> – eine temporär-ephemere Körperplastik, die auch nach Entfernung der Tiere noch andauerte: in Form von Blutungen, Haut-Verfärbungen und Narben-Bildung. Dies plastische Verfahren eignet sich auch zur Herstellung von Auto-Stigmatisierungen der Hände und Füße. Andere Körpergestaltungen, die Tiere als Vehikel benutzen, lassen sich durch absichtliche Bienen-, Wespen- oder Hornissen-Stiche erzeugen, die den Körper an ausgesuchten Stellen zum Schwellen bringen und deformieren und transformieren.</em>“  Ulrichs, zit. nach: animal art.steirischer herbst &#8217;87, Graz, o.S.</p>
<p>Weitere Infos zu Künstlerinnen und Künstlern finden Sie unter <a href="http://www.grossekunstausstellungmuenchen.de/seiten/kuenstler.html" target="_blank">Künstler a-z</a></p>
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		<title>Sprengstoff</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 06:06:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wohltuend weitab vom Naheliegenden ist die Arbeit booby trap von der Amerikanerin Jess von der Ahe. Da sitzt also ein überlebensgroßes grinsendes Schaf, dessen scheinbare Harmlosigkeit beim näheren Hinsehen durch die leicht rotgeäderten Augen konterkariert wird, auf einer Bank aus Pappe. In Hüfthöhe blinkt etwas rot. Das Schaf trägt einen Sprengstoffgürtel.  Man wird sich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=637" rel="attachment wp-att-637"><img class="alignleft size-medium wp-image-637" title="L1020253" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/L1020253-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>Wohltuend weitab vom Naheliegenden ist die Arbeit <em><strong>booby trap</strong></em> von der Amerikanerin <em>Jess von der Ahe</em>. Da sitzt also ein überlebensgroßes grinsendes Schaf, dessen scheinbare Harmlosigkeit beim näheren Hinsehen durch die leicht rotgeäderten Augen konterkariert wird, auf einer Bank aus Pappe. In Hüfthöhe blinkt etwas rot. Das Schaf trägt einen Sprengstoffgürtel.  Man wird sich hier wie gegenüber allen anderen Exponaten der Ausstellung fragen, was bzw. wie das mit dem Thema zu tun hat.<br />
Dieses Schaf (wieso sagen wir &#8220;Schaf&#8221;, obwohl wir wissen, dass es sich definitiv nicht um ein Schaf, sondern um ein Kunstwerk, hier also bestenfalls um ein Zeichen für &#8220;Schaf&#8221; handelt) nun, sitzt. Logisch, tun ja alle Schafe. Zudem ist es unübersehbar in Haltung, Proportion und Attitüde menschlich besetzt. Ganz anders als die zu erwartenden Aspekte von Selbstbespiegelung des Menschen im tierischen zeigt <em>booby trap</em> ausschließlich wirkliche, menschliche Verhaltensansätze. Der Selbstmordattentäter hat die Freiheit der Entscheidung über den eigenen Tod.<br />
Diese Skulptur von <em>Jess von der Ahe</em> ist vor allem in künstlerischer Hinsicht ein Wolf im Schafspelz.</p>
<p>Weitere Infos zu Künstlerinnen und Künstlern finden Sie unter <a href="http://www.grossekunstausstellungmuenchen.de/seiten/kuenstler.html" target="_blank">Künstler a-z</a></p>
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		<title>Kein Thema für alle</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 18:42:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Süddeutschen Zeitung erschien als Ankündigung zur Ausstellung ein Artikel*, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass in Ermangelung eigener Anschauung das Bild einer längst vergangenen Ausstellungstätigkeit beschworen wird. Wer 2011 allen Ernstes behauptet, die große Kunstausstellung knüpfe an eine 1931 abgebrannte Ausstellungstradition an, kann nur sehr, sehr weit weg am Schreibtisch sitzen. Zumindest weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-292" href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=292"><img class="alignright size-medium wp-image-292" title="sued" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/sued-289x300.jpg" alt="" width="289" height="300" /></a>In der Süddeutschen Zeitung erschien als Ankündigung zur Ausstellung ein Artikel*, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass in Ermangelung eigener Anschauung das Bild einer längst vergangenen Ausstellungstätigkeit beschworen wird. Wer 2011 allen Ernstes behauptet, die große Kunstausstellung knüpfe an eine 1931 abgebrannte Ausstellungstradition an, kann nur sehr, sehr weit weg am Schreibtisch sitzen.<br />
Zumindest weit genug entfernt, um die wirkliche Problematik einer solchen Ausstellungsform auch nur ansatzweise zu beleuchten.</p>
<p>Es ist richtig, eine tradierte Ausstellungs<strong><em>form</em></strong> auf ihre heutige Gültigkeit hin zu überprüfen und man darf sich fragen, ob eine bundesweit ausgeschriebene Gruppenausstellung dieser Größe überhaupt sinnvoll ist.</p>
<p>Gemessen an den nicht weniger um &#8220;Attraktivität&#8221; &#8220;bemühten&#8221; Aktivitäten der großen Ausstellungshäuser und Museen bedeutete ein Verzicht die endgültige Übernahme durch den Mainstream bis zur ewig gleichen Präsenz der immer gleichen, wenigen, renommierten Künstler in den sich immer mehr ähnelnden Sammlungen.</p>
<p>Natürlich ist das Thema dieser Ausstellung <strong><em>kein</em></strong> Thema für alle. Vor allem nicht für die, die die Kunst in abgebrannten Glaspalästen suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Süddeutsche Zeitung, Ausgabe v. 30.6.2011, &#8220;Ein Thema für alle&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>eröffnung</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:27:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Eröffnung am 30. Juni war trotz des frühen Termins um 15.30 Uhr ungewöhnlich gut besucht. Nach der Begrüßung durch Frau Prof. Reese-Heim und die offizielle Eröffnung durch den Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dr. Heubisch, standen viele der ausstellenden Künstler für Gespräche zur Verfügung, was vom Publikum ausgiebig genutzt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-245" href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=245"><img class="alignleft size-medium wp-image-245" title="_Bearbeitet-3" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/Bearbeitet-3-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a>Die Eröffnung am 30. Juni war trotz des frühen Termins um 15.30 Uhr ungewöhnlich gut besucht. Nach der Begrüßung durch Frau Prof. Reese-Heim und die offizielle Eröffnung durch den Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dr. Heubisch, standen viele der ausstellenden Künstler für Gespräche zur Verfügung, was vom Publikum ausgiebig genutzt wurde.<a rel="attachment wp-att-244" href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=244"><img class="alignleft size-full wp-image-244" title="_Bearbeitet-2" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/07/Bearbeitet-2.jpg" alt="" width="500" height="282" /></a></p>
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		<title>Konzept und Thema</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 15:09:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die 2011 von der Münchener Secession kuratierte Ausstellung steht unter dem Thema „tierisch“. Von den frühen Fels- und Höhlenmalereien bis heute zählt das Tier als Sujet zu den zentralen Themen künstlerischer Weltdeutung – seien es reine Abbildungen, symbolische und allegorische Darstellungen oder Projektionsflächen für menschliche Eigenschaften, Emotionen, Ideale und Ängste. Im Alltag ist das Verhältnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 2011 von der <a href="http://www.muenchenersecession.de" target="_blank">Münchener Secession</a> kuratierte Ausstellung steht unter dem Thema „tierisch“. Von den frühen Fels- und Höhlenmalereien bis heute zählt das Tier als Sujet zu den zentralen Themen künstlerischer Weltdeutung – seien es reine Abbildungen, symbolische und allegorische Darstellungen oder Projektionsflächen für menschliche Eigenschaften, Emotionen, Ideale und Ängste. Im Alltag ist das Verhältnis von Mensch und Tier gleichzeitig liebevoll und tödlich: Tiere werden als Haus- und Wohnungsgenossen geliebt, aber sie stehen auch auf unserem Speiseplan.</p>
<p>„tierisch“ geht der Frage nach, inwieweit der Umgang des Menschen mit dem Tier den Umgang des Menschen mit seiner eigenen Natur widerspiegelt. Gezeigt werden 280 Werke von 139 Künstlern aus den Bereichen Fotografie, Grafik, Installation, Malerei, Skulptur, Performance und Video.</p>
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		<title>Ai Weiwei frei</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 18:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ai weiwei]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach mehr als zwei Monaten Haft ist der chinesische Künstler Ai Weiwei jetzt auf Kaution freigekommen. Laut Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hätten ihn die Behörden aufgrund des Geständnisses der Steuerhinterziehung und wegen seines Gesundheitszustandes auf freien Fuß gesetzt. Quelle: Der Tagesspiegel &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_109" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-109" href="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/?attachment_id=109"><img class="size-medium wp-image-109" title="450px-Ai_Weiwei" src="http://www.blog.grossekunstausstellungmuenchen.de/wp-content/uploads/2011/06/450px-Ai_Weiwei-225x300.jpg" alt="Ai Weiwei auf der documenta 2007" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Hafenbar at de.wikipedia</p></div>
<p>Nach mehr als zwei Monaten Haft ist der chinesische Künstler Ai Weiwei jetzt auf Kaution freigekommen. Laut Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hätten ihn die Behörden aufgrund des Geständnisses der Steuerhinterziehung und wegen seines Gesundheitszustandes auf freien Fuß gesetzt.<br />
Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/ai-weiwei-ist-frei-lichtblick-in-der-dunkelzone/4315118.html">Der Tagesspiegel</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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